2011


Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Düsterkeiten und banale Gebrechen hin oder her, das Jahr 2011 war vor allem das Geburtsjahr der Äm und kann damit unmöglich weniger als als 10 Punkte erhalten

 

Zugenommen oder abgenommen?
Stetig zugenommen bis zum 30. Mai, an diesem Tag urplötzlich mehrere Kilos verloren, eine Entwicklung die zwar nicht in ihrer Intensität aber zumindest in der Richtung anhielt. Leider sah ich mich hernach, immer noch von meinem Idealgewicht, mit einer Stagnation und der Notwendigkeit tätig zu werden konfrontiert. Erstere verfluchte ich, Zweitere ging ich hoch motiviert mit Joggingplänen an, entstaubte die nach der Schwangerschaft mit Y teuer erstandenen, unbenutzten Joggingschuhe hervor, Kaufte mir einen teuren Sport-BH beschaffte mir (Dank an die Frau Buchkolummne) massig Hörspiele als Motovator, joggte zweimalig mit Begeisterung und erstaunlicher Ausdauer und… nun, belassen wir es bei dieser Schilderung.

Haare länger oder kürzer?

Kürzer, viel kürzer, der erste Frisörbesuch als mündige Person war neben der Tatsache, dass ich tatsächlich jemanden an meinem Kopf rumwursteln liess, ohne ausfällig oder tätlich zu werden, eine Offenbarung in Bezug auf meinen offensichtlich ärmlichen Haarwortschatzes. Frisöse: „Was hätten Sie denn gerne?“ Frau Gminggmangg: „Kurze Haare.“ Frisöse: „Wie kurz?“ Frau Gminggmangg: „Viel kürzer.“ Frisöse: „Eher so etwas in Richtung Bob, oder noch kürzer? Vieleicht etwas mit strengeren Seiten und betonten Deckhaar? Oder eher Stufen mit etwas Struktur? Odre ar etwas Asymmetrisches?“ Frau Gminggmangg: „… Einfach einfach, bitte… Nichts das mondig macht und kein Extensionzeug und so.“ Frisöse: „ … Äh, schauen sie doch in den Magazinen hier, was Ihnen gefällt. Und Extensions sind Haarverlängerungen.“ Ich erspare Ihnen den Rest, zu kurzen haaren kam ich alleweil.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Im Zusammenhang mit der ununterbrochenen Hormonberieselung durch den fliessenden Übergang zwischen Y-Schwangerschaft und -Stillzeit und Äm-Schwangerschaft und -Stillzeit wurde der Optikerbesuch und die vierteljährliche Linsenanpassung zum regelmässigen Überraschungsmoment. Aktuell bin ich wieder kurzsichtiger als auch schon, aber nicht so kurzsichtig wie vor der Schwangerschaft mit Ypsilönchen.

Mehr Kohle oder weniger?
Deutlich weniger, denn seit Beginn des Schuljahres arbeiten Herr Gminggmangg und ich zusammen gerade mal 96%.

Besseren Job oder schlechteren?
Den selben.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Man möchte meinen, wir hätten die Ausgaben Punkt 5 angepasst. Haben wir nicht. Darum: Mehr.

Mehr bewegt oder weniger?
In Anbetracht dessen, dass ich schon die zweite künftige Weltverbessererin zur Welt gebracht habe, habe ich unermesslich viel bewegt. In wörtlicherem Sinne habe ich mich wohl, trotz gescheitertem Laufvorhaben, mindestens ab Mai mehr bewegt.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?                                                                                                      
Ich kann keine konkrete Zahl nennen, ich war, zumindest in der ersten Jahreshälfte, bzw. der zweiten Schwangerschaftshälfte, so oft krank, dass ich die Übersicht verloren habe. Von Mittelohr-, Bindehaut- und Brustentzündungen über gebrochene Rippen, Blutaugen und Magen-Darm-Grippen war alles dabei.

Davon war für Dich die Schlimmste?

Hier rangeln sich die Synchronkotzerei mit Ypsilönchen, als ich schwanger und der Mann abwesend war und die Brustentzündung nach Äms Geburt um den ersten Platz.

Der hirnrissigste Plan?

In diesem Jahr ist so manch hirnrissiger Plan entstanden, in Tat umgesetzt habe ich bisher nur den Autokauf, Autoumbaubeginn und der Versuch mich backend zu betätigen. Letzteres war ein Desaster. Nun muss der Auutoumbau beendet und die Reise tatsächlich angetreten werden, bis wir sehen wie hirnrissig diese Pläne tatsächlich sind. Hier.

Die gefährlichste Unternehmung?
Wahrscheinlich die Geburt der Äm.

Die teuerste Anschaffung?

Den Reisegefährten.

Das leckerste Essen?
Eine Frage, die ich vor Äms Geburt zwingend mit Wassermelonen und Ausrufezeichen beantwortet hätte. Wenn ich es recht überlege, belasse ich es dabei, denn alle anderen Antworten sind in Anbetracht von Herrn Gminggmanggs Kochliebe und potentiell verletztem -stolz zu verfänglich.

Das beeindruckendste Buch?

Kafka am Strand von Haruki Murakami 

Der ergreifendste Film?

Lemon Tree.

Die nervenaufreibendste CD?

Da ich selber kaum mehr konservierte Musik höre, werde ich hauptsächlich fremdbestimmt berieselt. Ganz besonders an Aufdringlichkeit hat sich, mit Ypsilönchens Hilfe, diesbezüglich Andrew Bond  hervorgetan. Ich möchte ihn hauen. Dfür, dass ich gewisse Worte im Alltag vermeide, um Y nicht auf entsprechende Assoziationen und daraus resultierende Wünsche zu bringen, dafür, dass ich abends mit Ohrenwürmern einschlafe und dafür, dass ich in der Nacht aufwache und mein Kopf ungehindert weiterdudelt.

Das schönste Konzert?

Hörte ich am Strassenmusikfestival Buskers in Bern von Faela.

Die meiste Zeit verbracht mit?

Ganz erstaunlich: Den Kindern und dem Notebook.

Die schönste Zeit verbracht mit?

Herrn Gminggmangg, Ypsilönchen und Äm.

Zum ersten Mal getan?

Ein zweites Kind bekommen und ein Auto gekauft.

Nach langer Zeit wieder getan?

Die Haare kurz geschnitten, siehe Punkt 3.

Dinge, auf die ich nicht hätte verzichten mögen?
Die Geburt der Äm.

Dinge auf die ich hätte verzichten mögen?
Punkte 10 und 11, und vor allem den ersten Monat nach Äms Geburt, in denen ich mich dauerkrank, zerfressen von Selbstzweifeln, unberechenbar ambivalenten Gefühlen und schlechtem Gewissen durch die Tage seuchte.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer gesunden Tochter.“ und „I ha di soooo fescht gärn, Mama!“

Dein Wort des Jahres?

Ist eine Abkürzung: SmdSd.

 Dein Unsatz des Jahres?
„Jeder wie er mag.“ und Konsorte.

Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Ich lese vielerorts mehr oder minder regelmässig mit und hinterlasse seltener Kommentare, ausdauernd weit oben auf meiner Präferenzenliste ist aber nach wie vor Frau Nessy.

 

 

 

 

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6 Kommentare

Eingeordnet unter Neulich

6 Antworten zu “2011

  1. Ich bin so gespannt auf die Verwirklichung der Gminggmangg’schen hirnirissigen Pläne im neuen Jahr! ;) Euch alles Liebe und Gute und viel Spaß dabei für 2012!!

  2. es schmöckt zwor immer guet – wenn öppert choche tuet… hier ist andrew-bond-freie zone. der kann uns mal. ausser diese lieder, die zum kindergarten repertoire gehören. (marini, maruni, maroni.)

  3. Pingback: 2012 | Gminggmangg

  4. Pingback: 2013 | Gminggmangg

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