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Erkenntnisse der Woche (Kalenderwoche 14)


In der folgenden, neuen Rubrik werde ich (so denn mein innerer Prokrastigott will) allsonntäglich die Erkenntnisse der vergangenen Woche festhalten. Und fürchten Sie sich nicht: Das Blog hier wird nicht zu Frau Gminggmanggs Tagebuch verkommen, ich bin Ihnen nämlich durchaus wohlgesinnt.

  • Bärlauch ist lieb und kinderfreundlich: Selbst Kleinkinder können das Ernten übernehmen, hegen aber hernach praktischerweise keine Ambitionen den Erwachsenen ihr Essen streitig zu machen, können aber noch Stunden danach in direkter Atemumgebung problemlos in den Schlaf gehaucht werden.
  • Schön ist, mit dem Gedanken zu spielen, die sich ankündigenden, vorzeitigen Ferien daheim zu verschweigen, morgens die Tasche zu packen und mich, statt den Mann bei der Kinderbetreuung zu unterstützen, unter den Tresen des vergötterten Kaffeedealers zu legen und abwechselnd Kaffe to-untern-Tresen-nehmen schlürfen und schlafen.
  • Blöd ist, im selben Moment auszurechnen, wie lange es noch bis zum angekündigten Bloggerbesuch geht und hernach in einen drei Tage andauernden Putz- und Aufräumwahn zu verfallen und, nachdem zwar die Besteckschublade vor Sauberkeit blendet und die einzelnen Fächer Scheuerlöcher aufweisen, die Küche als solche aber immer noch als Abenteuerspielplatz für Kleinstratten okkupiert ist, verzweifeln ob meiner Unfähigkeit dabei strukturiert vorzugehen.
  • Bloggerbesuch lohnt sich trotzdem, Bloggerkinder verstehen sich sprachunabhängig, ja, profitieren von unt. Y besteht neu auf „Nachtisch“. 
  • Ich hätte mir zum Geburtstag eine Fussmatte mit dem Aufdruck „Willkommen, Euer Chaos ist unser Aufgeräumt.“ wünschen sollen.
  • Ich bin bald dreissig.
  • Fieberkrämpfe sind zwar harmlos, aber Arschlöcher, auch wenn wir dafür Krankenwagen fahren durften.
  • Babys pinkeln nicht auf Befehl, besonders nicht in Urinbecher und wenn, dann kippt der assistierende Student das Zeug auf den Fussboden und das Baby verbringt erneut Stunden mit Becher unterm nackten Po.

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