Archiv der Kategorie: Gestockt

Die Lieblingsbücher der Y


Schon als ich es bei Herrn Buddenbohm gesehen hatte, hielt ich die Idee, unsere Kinder nach ihren Lieblingsbüchern samt Begründungen zu fragen, für hervorragend, als ich dann von Katharina dazu aufgefordert wurde, die Erkenntnisse auch kund zu tun, habe ich Ypsilönchen zum Interview gebeten. Ypsilönchen liebt Bücher und verbringt auch viel Zeit vor und neben dem Bücherregal. Nach den Lieblingsbüchern gefragt, tat sie sich erst schwer und befand alle für lesenswert, nach einigen Überlegungen kam sie allerdings zum Schluss, dass die sechs folgenden Werke es ihr besonders angetan haben. (Dabei verwundert es nicht wahnsinnig, dass trotz der Tatsache, dass wir über eine beachtliche Anzahl Kinderbücher verfügen, zwei (vier) der Kinderbuchprotagonisten, die ich hier als besonders liebenswert bezeichnet habe, auch auftauchen.):

Foto

David Mc Knee: Elmar
„Weil sie Elmar auf den Rüssel genommen haben. Weil noch ein Tiger und ein Löwe drin vor kommen. Und weil Elmar die anderen erschreckt.“
 
Gabrielle Vincent: Mimi und Brumm beim Fotografen
„Weil Mimi schleicht und einfach die Geheimnisschublade von Brumm öffnet. Und weil Mimi auf dem Foto einen rosa Schirm hat.“
 
Herders grosses Bilderlexikon, illustriert von Robert Andre
„Weil es Flamingos drin hat und andere Vögel drin und einen Flugzeugarzt und Raubkatzen  und ein Feuer und seine Wehr und Abfall und ein Konzert und einen Zirkus und ein Schiff mit kleinen Leuten und einen Kakadu und viele Velos und eine Rakete und ich möchte jetzt lieber nicht alles aufzählen, ich habe keine Zeit.“
 
Slawomir Wolski und Josef Wilkon: Mister Browns Katze
„Weil das kleine Kätzchen gross und ein Tiger wird und der dann durchs ganze Haus springt, in die Küche und so und auf Herrn Braun. Und weil die gestreifte Schlafanzüge haben.“
 
Emily Gravett: Das komische Ei
„Weil ein grosses Krokodil aus dem Ei mit den Punkten kommt und alle anderen frisst.“
 
Helme Heine: Freunde
„Weil die alle miteinander Velo fahren und weil sie zusammen ins Gras gagle (koten).“

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Autobiografietitel, die Fortsetzung (8.Dezember)


Adventsbloggen und es fehlen noch 16 Artikel, ich gebe zu, es fällt mir nicht immer leicht, mir Bloggbares aus den Fingern zu saugen einfallen zu lassen. Deswegen wärme ich Altes auf und füge Bestehendem Neues hinzu, gerade beliebig erweiterbare Listen wie die potentieller Autobiografietitel eignen sich hervorragend:

Neu:

Chronisches Fernweh – Ein Selbsthilfebuch

Kaffee für alle – Weltfrieden ist keine Utopie

Die Zwiebel –Eine Kleidungsschicht ist keine Kleidungsschicht

Unter Umständen vielleicht eventuell schon… Oder auch nicht – Gelebte Wankelmut

Massnahmen zur Früherkennung potentieller Pen(n)delstörungen für mehr Sicherheit im Berufsverkehr – Ein Buch zur Gewaltprävention

Alt:

Ein Leben auf Achselhöhe

Prokrastination – Eine Betroffene bricht ihr Schweigen – Bald

Lucky Glucke

Dings und mein anders Kind – ein Leben mit SmdSd

Bekenntnisse der Schokoladenstaplerin Frau Gminggmangg

Also sprach Frau Gminggmangg

Vom Streben nach Ordnung – die Geschichte des Scheiterns

„Er macht nichts!“, „Jeder wie er mag!“ und andere Beleidigungen – Mein Weg von der Heilpädagogin zur Gewaltverbrecherin

Eine Freundschaft – Frau G. und die Wassermelone

G-Fakten

Geständnisse – Ich schrieb nicht immer die Wahrheit

 

 

 

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Folgende Blogger haben mitgemacht und ebenfalls ihre Liste potentieller Autobiografien veröffentlicht:
Die liebe Nessy 
Frau Lotterleben 
Frau Ansku 
Lili legt los 
Angarasu 
Vorspeiseplatte 
Kostbarkeiten 
Ohne Vorwäsche 
Stadtgeflüster 
Monstermeute 
Unsinn und Anderes 
Welt des Wissens 

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Marottenstock – Oder Y- und Äm-Fakten


Frau Miez hat mich hier mit diesem wirklich tollen Stöckchen beworfen, bei dem es darum geht, fünf Marotten des Nachwuchses zu nennen. In gewisser Weise tue ich das jeweils schon, wenn ich von Y- und Äm-Fakten schreibe, aber gerne werde ich diese Gelegenheit nutzen und von den neusten, absolut liebenswerten, Absonderlichkeiten der Lönchens zu berichten. 

Jeden Abend vor dem Schlafen besprechen wir gemeinsam mit Ypsilönchen den Tag, vom Moment des Aufwachens, bis zum Moment des Schlafengehens. Abgeschlossen wird der chronologische Tagesrückblick mit den Worten „Und itz chasch du schlafe!“, die sie bei Bedarf, oder Vergessen unsererseits auch selber äussert. Während des ganzen Abendrituals, trinkt Ypsilönchen ihre verdünnte Milch aus der Flasche, die zwar immer verlangt, aber nie beim erstmaligem Überreichen angenommen wird, denn es muss zwingend noch ein Schluck kaltes Wasser beigefügt werden, völlig unabhängig von der tatsächlichen Temperatur des Flascheninhalts. Kompromisse, wie vorgängig beigefügtes Kaltwasser, werden rigoros ausgeschlagen und so buche ich die zusätzlich zurückgelegten Meter als Dienst an meiner Figur ab und jogge dafür nicht mehr.

So sehr wie Y sich für Tiere, und insbesondere ihre Ausscheidungen, interessiert, wenn diese hinter Gittern oder sonst irgendwie dingfest sind, also die Tiere, nicht die Ausscheidungen, so sehr fürchtet sie sie auch, wenn die Vier-, Mehr- und Keinbeiner sich ungehindert auf sie zu bewegen oder ihr ungefragt Aufmerksamkeit schenken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich beim animalischen Wesen um eine vermeintlich grimmig blickenden Ameise, oder eine streichelbedürftige Jungkatze handelt: es wird erstmal gekreischt. Nun ist es aber so, dass Y vor einigen Monaten beschlossen hat, dass sie nun gross sei und somit keine Angst mehr vor so kleinen Tieren mehr zu haben brauche. Auf unsere beschwichtigenden Hinweise auf ihren Entschluss, reagiert sie mit: „Ah, ja, stimmt ja.“ und beginnt den Kreischkonzertauslöser zu streicheln, im Falle der Ameise leider mit tödlichen Konsequenzen.

Es ist ja nun offensichtlich so, und das muss Ihnen auch schon aufgefallen sein, dass sich die Welt um Ypsilöchen dreht. Die Zeitungen sind voll mit ihrem Namen, wo immer ein Y zu entdecken ist, ist klar, damit ist Ypsilönchen gemeint. Und erst das Radio! Ich sage Ihnen, fast ausnahmslos alle besingen das Ypsilönchen. Die ysche Fähigkeit in gespielten Liedern ihren Namen herauszuhören, ist wirklich erstaunlich, tatsächlich höre ich ihn nach mehrmaligen Hinweisen auf die genaue Liedstelle meist auch. An dieser Stelle ist es etwas schade, dass ich die Namen der Kinder hier nicht ausschreiben kanndarfwill, denn sonst hätte ich sie jetzt alle aufgefordert „We all live in a Yellow-Submarine“ zu singen.

Y hat sich in Äms Alter immer die Mütze vom Kopf gezogen. Das tut Äm nicht, sie zieht lieber allen anderen die Mützen vom Kopf. Sie tut dies mit Vehemenz und Ausdauer, bei Y, bei mir (und ich bin passionierte Mützenträgerin) und, wenn in der Tragehilfe und entsprechend auf Kopfhöhe mit allen anderen, im Bus auch gerne bei Fremden.

Staubsaugen ist hier momentan nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich, denn sobald der Staubsauger angeworfen wird, sind Y und Äm sofort zur Stelle, werfen sich im Wettbewerb um den besten Platz über das Gerät und lassen sich, was sonst verpönt, ihre Haare föhnen. Die Weiterfahrt durch die Wohnung wird nur unter grossem Protest, oder gar nicht ermöglicht. Wir erwägen die Anschaffung eines Zweitsaugers. Oder den Umzug in eine Wohnung in der Grösse des Staubsaugerschlauchradius‘.

Ich lege das Stöckchen hiermit zur freien Verfügungen ins Blog. Lassen Sie es bitte nicht verstauben.

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10 (+1) mögliche(r) Autobiografietitel


Ein Leben auf Achselhöhe

Prokrastination – Eine Betroffene bricht ihr Schweigen – Bald

Lucky Glucke

Dings und mein anders Kind – ein Leben mit SmdSd

Bekenntnisse der Schokoladenstaplerin Frau Gminggmangg

Also sprach Frau Gminggmangg

Vom Streben nach Ordnung – die Geschichte des Scheiterns

„Er macht nichts!“, „Jeder wie er mag!“ und andere Beleidigungen – Mein Weg von der Heilpädagogin zur Gewaltverbrecherin

Eine Freundschaft – Frau G. und die Wassermelone

G-Fakten

Geständnisse – Ich schrieb nicht immer die Wahrheit

 

 

Wie hiesse Ihre Biografie?

 
 
Ich spielte kurz mit dem Gedanken, das hier als Blog-Stöckchen-Dingens durch die Bloggegend zu werfen, bin aber, man mag es kaum glauben, doch zu scheu, direkt auf jemanden (beispielsweise Frau Nessy oder Frau Lotte(r)leben) zu zielen, weswegen ich es bei dieser Anmerkung belasse und heimlich weiter rumneugiere. 

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Gestockt


Nun ward auch ich gestockt, von der werten Frau Giftzwerg der ich für die damit verbundene Werbung danke, auch wenn ich nun zitternd vor meinem Klappkomputer sitze und fürchterliche Angst habe in meiner ersten Stockbeantworung zu versagen. Wenig sensible Leser werden nun den Kopf schütteln und sich denken “Wie übertrieben, hat die denn keine anderen Sorgen, wichtigere zum Beispiel die schweizerschen Abstimmungen, die Turm- und Zwangsverhüllungsparanoia mancher Ihrer Mitbürger oder die Frage ob sie sich Nasenklemme und getönter Schwimmbrille in Babybadekurs zeigen kann?” Natürlich hat sie die, aber es hat ihr noch niemals an Sorgenkapazität gefehlt, niemals. Ihr Sorgenpool ist unergründlich und für klitzekleine Eitelkeiten wie besonders gelungene erste Stockereien, die, diesen Vorsatz gefasst, unweigerlich zum Scheitern verurteilt, hat es stets ein Sorgenplätzchen. So, bla:

Warum bloggst Du?

Für mich, als Egobeikost  und vor allem um meine Schreibwut, fiese Sticheleien, kleine Liebeleien und Allerleien aus- und loszulassen.

Seit wann bloggst Du?

Theoretisch seit Juli 2009, praktisch seit drei Monaten.

Warum lesen Deine Leser Dein Blog?

Weil sie fiese Sticheleien und kleine Liebeleien mögen.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

Tatsächlich “analer Charakter”, der ist neben “Gminggmangg” die meist gestellte Suchanfrage. gerne mag ich aber auch “Küchendeckenlampe” und “Was muss man auf Danke antworten?”.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Nach Nullkommentaren gehend wären das ja so einige Einträge, es wird ja hier (noch?) nicht von wirklich vielen Personen kommentiert (um so wichtiger sind NATÜRLICH die Kommentierenden (nicht, dass ich die noch verliere))ich vermag auch fürchterlich schlecht zu beurteilen wie denn ansonsten die Aufmerksamkeit gemessen werden kann, mittellange Rede, wenig Sinn: Ich weiss es nicht.

Dein aktueller Lieblings-Blog?

Natürlich die Geblogrollten, wobei stets auf der Suche nach zusätzlichen Geliebten.

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?

Frau Giftzwergs Gerümpel.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

Nüll.

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

Ungerne bewerfe ich Blogger die keine Kenntnis über meine Existenz haben mit Stöcken, gemein, ja, hinterhältig wäre das, Frau Giftzwerg hat geworfen, Frau Miez ist schon beworfen, Frau Herzbruch findet Stöcken doof, vert verde ich bewerfen, sofern er denn mag, aber werfen tu ich nicht ungefragt, die anderen kennen mich nicht und hegen naheliegenderweise auch nicht den Wunsch von mir beworfen zu werden.

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