Was man sollen tun muss – Teilen


Man soll teilen. Sowas lernt man früh, nur zu früh. Selbst Ypsilönchen musste zu ihrem Leidwesen schon ein erstes Mal teilen. Da hat sich doch Irgendsoeinanderesbaby neben sie auf ihre liebevoll gehegte und gepflegte (tägliches feucht aufnehmen jedes einzelnen Quadratzentimeters per Zunge) Buchtsabenundzahlenpuzzlematte gelegt. Was alleine schon äusserst unverschämt und unflätig anmutet, verschlimmerte sich dadurch, dass Irgendsoeineanderebabymutter auch noch mit Ypsilönchens Lieblingsmoosgummifünf vor Irgendsoeinemanderenbaby herumzuwedeln begann. Ypsilönchen schob die zitternde Unterlippe vor und wimmerte lautlos los. Glücklicherweise aber greift Ypsilönchen im Gegensatz zu (und nu platze ich vor Ypsilönchenmutterstolz und informiere dabei natürlich nicht über den einenhalb Monate grossen, den Entwicklungsvorsprung erklärenden Altersabstand) Irgendsoeinemanderenbaby zielgerichtet und riss ihre Lieblingsmoosgummifünf an sich. So ein Lieblingsding lässt sich eben auch nicht teilen, mein Lieblingsypsilönchen jedenfalls, teile ich auch nicht. Irgendsoeinemanderenbabys Weinen hörte sich danach irgendwie nach „Du-wääh-blödes-wääh-Einzelkind“ an, was Ypsilönchen aber tunlichst und zu recht ignorierte und ein leises „Buchstabenundzahlenpuzzelmattenschmarotzer“ in ihr Doppelkinn brummte.

Gestern also, lernte Ypsilönchen damit eine Lektion fürs Leben: Teilen ist doof.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Vom Sollen und Tun, Ypsilönchen

Kommentariat:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s