Monatsarchiv: Juni 2010

Kühl und trocken lagern


Wenn schon die Temperaturen massig zu wünschen liessen, so blieb sie zumindest trocken und optisch einigermassen beglückend, die Lagerei.

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Von Suchanfragen II


Heute auf dem Menuplan:

Freitags-Füller gefüllt mit Suchanfragen à la patronne.

1. Können wir jetzt  Blickkontakt halten, bitte, danke“.

2. „Schwimmenbrillen mit Nasenklemme“ sind besser als Vermeidungsverhalten.

3. Man stelle sich vor „Martin Suter privat“, oder doch lieber nicht .

4.  „Hilfe, mein Mann ist rechthaberisch“, seltsam und eigenartig.

5.  Heute um halb 2 „frage nicht was du für dein Land tun kannst, sonder was dein Land für dich tun kann“.

6.   „Friedefreudeeierkuchen“, das könnte ich momentan täglich essen !

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Küchendeckenlampe“, morgen habe ich „vorausschauend geplant“ und Sonntag möchte ich „machen was ich machen darf sollen muss“!

Den Freitags-Füller habe ich hier mitlaufen lassen.

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Jammerlappenpieksen


Die Zugfahrten die ich auf meinem Weg zur Arbeit zurücklegen, bieten zwischen den Verpflichtungen der Arbeit und Alltag Daheim arbeitstäglich zwei unverplante, freie Stunden, die ich mit allerlei UnSinnigkeiten zu füllen pflege. Ich schätze liebe diese Zeitfenster, es gehört mir, ganz allein, mir, mir mir. Wenn ich den Wagon mit einer Horde wahlweise stimmbrüchig brüllender oder kreischender, saufender und grossflächig raufender Hormone Teenager zu teilen gezwungen, lächle ich nachsichtig und fühle mich aber keineswegs meines Freizeitfensterchens beraubt. Wenn mich in Zürich ein alter Bekannter mit der Frage anspricht, ob er, eigentlich Erstklassfahrer, mich in die 2. Klasse begleiten soll, ich entschieden zu freundlich bleibe und mit einem „Mir egal.“ antworte, er dies als Aufforderung sieht, sich an meine Fersen heftet und sich schliesslich vis à vis im selben Abteil niederlässt hingegen, fühle ich mich meiner Freistunde und damit eines nicht unerheblichen Teils Lebensqualität beraubt. Selbst dann, wenn das Gespräch zumindest als semiunterhaltend bezeichnet werden kann. Wenn es sich beim betreffenden Bekannten jedoch um einen selbstmiteiderfüllten Jammerlappen handelt, der die stundenlang fehlende Fluchtmöglichkeit nutzt um mir seine Probleme kund zu tun, kann ich mich der Versuchung auf vorgetragenes Leid mit fiesen Sticheleien zu reagieren, die noch nicht mal wirkungsvoll, weil der Gesprächspartner sich derart intensiv bedauert, dass sämtliche anderen Wahrnehmungskapazitäten erschöpft sind, nicht entziehen. Ist damit meine Freistundenverlustsfrustration nachvollziehbar geschildert?

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Alles zum Mitnehmen, bitte.


Hier wird ja nun Alles am liebsten gehend erledigt. Ob Spielen, Essen, Toben, Schlafen oder  Stillen, präferierte Körperposition ist der aufrechte Gang. Im Zusammenspiel mit den aufgegabelten Salmonellen ist das eine unvergleichlich günstige Gelegenheit mich auch der restlichen Wabbelwampe zu entledigen.

Unterschiede ypsilönscher Fortbewegungstempi sind von blossem Auge kaum ersichtlich, Rennen wird dafür akustisch durch inbrünstiges Hecheln deklariert.

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