Kündigung


Sehr geehrter Herr Noro V.

hiermit kündige ich das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis ordentlich mit Wirkung zum 30.01.2011 sofort. Obwohl ich Ihnen natürlich sehr für den freundlichen Empfang im Jahr 2011 danke, empfinde ich die beiden Wochen die wir Ihnen und den Nachwehen ihrer Anwesenheit gewidmet haben als vorerst völlig ausreichend, ja, würde gar anzunehmen wagen, dass wir (impliziert sind Ypsilönchen, Herr Gminggmangg, der Uterusbewohner und ich) damit unsere Schuldigkeit fürs Jahr 2011 getan und von Ihnen keine weiteren uns belastenden Schritte mehr zu erwarten haben. Auch möchte ich Sie hiermit bitten uns für allfällige Visiten künftig um terminliche Zusage zu ersuchen, denn nur ungern würden wir Sie wieder in der so ziemlich einzigen Woche empfangen, die ich als Alleinerziehende verbringe. Ich empfand die Kotzerei unter Zeitdruck, um nach kurzem Kloschüsselputzen und Mundausspülen zum vor Angst hysterisch schreienden Kind zurückzueilen und es in den Schlaf zu streicheln, um den Vorgang zehn Minuten später zu wiederholen, als relativ anstrengend. Und wenn wir schon beim Bitten sind: Warten Sie doch mit der nächsten Heimsuchung bis beide Kinder selbständig in nützlicher Frist die Kloschüssel finden oder und ausgezogen sind.

 

Ich verbleibe mit freundlichen Güssen und wünsche Ihnen ein wunderbares Jahr Dasein in sehr fernen Gefilden,

 

Fr. Gminggmangg

 

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8 Kommentare

Eingeordnet unter Elternsein, Neulich

8 Antworten zu “Kündigung

  1. … also, zur Verdeutlichung: ich mag die Kündigung. Den Herrn Noro mag ich gar nicht und wünsche euch, dass ihr ihn so schnell nicht wiederseht… (aber nicht hier herschicken, ja?)

    • Neinein, ich schicke ihn mit Sicherheit nicht nach Deutschland, das würde mich ja auch beeinflussen, ich will doch in euren Blogs nicht demnächst überall von erbrechenden Kindern und durchfallenden Müttern lesen.

  2. alles raus, was keine miete zahlt! das gilt ja wohl besonders für diesen vervirten noro. ist doch echt zum kotzen mit dem, jawohl! (und dann auch noch stress machen dabei, das hab ich gern!)

  3. o mei o mei…

    (mein albtraum)

  4. Ich höre derzeit leider ständig, ständig, ständig von Magen-Darm. Schlimm. Es geht wohl herum. Überall :(

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