Heute so: Brüste, Gaffer und unerwartet willkommene Dreistigkeiten


Heute im Zug so:

Ich so: absitzen, Tuch über die Schulter werfen, Brust raus, Kind angehängt (die letzten beiden Punkte geschahen wohlbemerkt untertuchs.)

Mann im anderen Abteil so: ungeniert glotzen und gaffen

Äm so: ausgiebig schmatzen

Mann so: ungeniert glotzen, gaffen und murmeln

Ich so: Sitz des bedeckenden Tuches überprüfen, Perfektion feststellen, mich selber, begeistert ob nichtverlernter Stillfähigkeiten, bewundern

Mann so: ungeniert glotzen, gaffen, murmeln und kopfschütteln

Ich so: „Wollen sie auch mal?“

Mann so: Schnappatmung und Abgang

Ich so: perplex ob eigener Dreistigkeit

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46 Kommentare

Eingeordnet unter Äm, Elternsein, Neulich, Zügiges

46 Antworten zu “Heute so: Brüste, Gaffer und unerwartet willkommene Dreistigkeiten

  1. HAHAHAHA! Der war gut :D

  2. hahahaaa ich lach mich schlapp XD das hätte ich auch gern drauf!

  3. lol, das werd ich das nächste mal auch sagen ;)

  4. Hahaaaaha! Ich hab das bei Twitter schon nicht glauben können. Du hast das GANZ RICHTIG ECHT zu dem gesagt? Wie genial schlagfertig!!

    • Ja, ganz richtig echt. Ich war aber, wie geschrieben, selber wohl ebenso perplex wie der gaffende Herr. So bin ich eigentlich nicht, wirklich, ehrlich, ganz richtig echt nicht!

  5. und ich so: laut kichernd wegen schlagfertigster Gminggmangg. Gut gemacht, das würde ich nie schaffen :))

  6. Grossartigst! Ganz ganz grossartigst!

  7. So und nicht anders sollte es laufen! :D Super! :D

  8. Wunderbar :-) Made my day.

  9. Bravo! Richtig so! :D

  10. was hättstn gesagt, wenn er geantwortet hätte „aber klar!“? *kicher*

    ansonsten, wie schon oben gesagt: very well done!

  11. bauchherzklopfen

    Frau Gminggmangg, ihr Bild sollte im Duden neben dem Wort Coolness stehen. Und bei Schlagfertigkeit auch gleich.

  12. V.

    Hähä, gute Reaktion! Angriff ist bei solchen Leuten immer die beste Verteidigung;)

  13. Ich würde sagen: He asked for it.

  14. Zackenschwert

    isch schmeiss mich wech! :)

  15. agi

    muhahaha. :))

  16. Und das les ich HEUTE erst. Frau G., ich bin begeistert!!! Und mehr al erstaunt :-)))

  17. eva

    sorry, aber ich verstehe auch nicht. warum man unbedingt in der öffentlichkeit stillen muss (egal ob vor oder hinter einem tuch) und ich bin weiblich. ich finde diesen öffentlichen still-trend auch sehr unangenehm, denn meist werde ich damit optisch und akustisch an orten belästigt, an denen man diesem anblick nicht entfliehen kann, so gern man möchte (café, zug, restaurant, etc). für mich ist stillen – wie auch der anblick nackter brüste, geschlechtsteile oder sexuell stark aufgeladenes knutschen in der öffentlichkeit – etwas sehr intimes, mit dem ich in der öffentlichkeit einfach nicht behelligt werden möchte, denn ich habe mir das nicht ausgesucht in dem moment, ganz im gegenteil. leider kann man oft, selbst wenn man will, diesen situationen des öffentlichen stillens nicht ausweichen (sprich wegschauen) – es sei denn, man verlässt den betreffenden ort und das kann nicht sein, wie ich meine. ich bin also sehr dafür (und verstehe den mann im zug), dass das stillen nicht in die öffentlichkeit gehört (zumindest nicht in eine öffentlichkeit, in der viele leute unfreiwillig damit konfrontiert und belästigt werden zmal auf engem raum. nichts für ungut. e

    • Liebe E., was würden Sie den stattdessen vorschlagen? Akrobatische Stillübungen im Stehen in der Bahntoilette? Das Kind zur Schonung Ihrer Augen schreien lassen?

      • Notbremse ziehen, aussteigen (aber sofort!), hinters nächste Gebüsch, abstillen :-) (sorry, dass ich so fremd hier reinplatze …) Immer diese kleinen Kinder mit diesen unverständlichen Bedürfnissen …

    • MamaLöwe

      HAHAHAHAHAHAHA!

    • Liebe Eva,
      Ihr Unverständnis ist verblüffend. Sie fühlen sich „optisch und akustisch damit belästigt“, dass ein Kind ernährt wird? Unter einem Tuch? Ich meine, Frau G. stand ja wohl nicht mit entblösster Brust auf einem Tisch und schwang die Hüften im Takt? Hier würde man sagen: Respirez par le nez.

    • „[…]für mich ist stillen – wie auch der anblick nackter brüste, geschlechtsteile oder sexuell stark aufgeladenes knutschen in der öffentlichkeit[…]“ …. wie kann man den Stillen mit etwas erotischem vergleichen? Wenn ein Baby Hunger hat dann muss es gestillt werden?! Ich bin ja wirklich entrüstet…
      Würde es das Stillen nicht geben, dann gäb es auch die Menschheit heute nicht.

  18. Ehm, stillen ist für das Kind Nahrungsaufnahme. Essen. Trinken. Das will man doch nicht in einer ollen Zugtoilette. Sie essen doch auch gern in Gesellschaft, nicht? Versteh ich nicht. Und Stillen mit aufreizendem Knutschen vergleichen…beim besten Willen nicht.

  19. Mo*

    Nein Frau G.

    Sie könnten die „Unternehmungsintervalle“ mit den Kindern so timen das es überhaupt erst garnicht zu Stillsituationen in öffentlichen Verkehrsmittelnund an öffentlichen Orten kommt.
    Das heisst natürlich sie sind jetzt vorneweg ein jahr lang recht häufig zu Hause.
    Hätten Sie aber wissen können.

    Ich bin sicher das meinte die Urparadieseinwohnerin.Oder?

    • Wie konnte ich das nicht bedenken!? Für Wetterlagen wie heute und gesteigertem kindlichen Trinkbedürfnis, bleiben eben nur Ausflüge von 30-60 Minuten. Selber schuld: Ich wollte ja stillen.

  20. ypsiloenchenfaenin

    also ich bin ja auch in der iggvido (interessensgemeinschaft gegen vorspiel in der oeffentichkeit), aber dieser vergleich, da muss ich der frau jademond waermstens zustimmen, ist gar fest an den haaren herbeigezogen. etwa so bescheuert wie der vergleich der notwendigkeit von schlafen und solariumbesuchen. mit verlaub.

    bravissimo frau gminggmangg, ich verneige mich!

  21. Klasse! Das muss ich mir merken. Und zum Thema Stillen in der Öffentlichkeit: früher war ich auch unangenehm berührt, wenn ich solche Szenen beobachtet habe, keine Ahnung, warum. Und ich war mir sicher, ich würde niemals nie mein Baby irgendwo an die Brust nehmen, wo jemand anderes (außer meinem Mann vielleicht) es sehen kann, nicht mal in den eigenen vier Wänden. Wäre ich dabei geblieben, hätte ich die letzten vier Monate ein sehr einsames (naja, vielleicht eher zweisames) Leben geführt.

  22. Aaaahahahahaha! Klasse! Das muss einem erst mal einfallen… Super reagiert!

  23. Pingback: Stillen – ein (Zwischen?)Fazit | Windelalarm

  24. Hihi … gut gemacht.

    Eine Einschränkung zum Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ habe ich aber auch. Ich mag es nicht, wenn offensiv in der Öffentlichkeit gestillt wird. Also wenn zum Beispiel im Cafe die Frau am Nebentisch die nackte Brust auf den Tisch legt und dann langsam das Kindlein dazukramt und andockt und das ganze 1m neben meinem Kuchen und während ich gerade Milch in den Kaffee gieße … Und nein, das habe ich mir nicht ausgedacht …

    Aber so wie du das Stillen beschrieben hast, finde ich es alles andere als störend.

    • Obwohl mir nackte Brüste wohl auch am Nachbartisch relativ egal wären, kann ich Ablehnung in Berug auf derart exhibitionistische Vorstellungen verstehen. Selber bin ich für deratiges viel zu verklemmt.

  25. GENIAL! *fällt vor Lachen vom Sessel* Ich glaube, das ist mit viel Abstand die bestmögliche Reaktion auf so ein Verhalten!

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