Stopfen


An dieser Stelle hätte ich einen Artikel über Löcher veröffentlicht. Aus naheliegenden Gründen, denn einerseits beschäftigt sich Y intensiv mit allem was an Löcher erinnert. Y mag Löcher. Anderseits scheint, und schieben Sies mir zuliebe auf die Stillerei und den Wiedereinstig in die Arbeitswelt, was ehemals Hirn war ein einzig grosses gigantisches Loch geworden zu sein. Da nun allerdings schon ein arg grosses Loch im Blog entstanden ist, fülle ich es mal eben mit eineigen Zitaten aus erwähntem Artikel. Beachten Sie, dass ich Sie vor den allerunsinnigsten Stellen verschone und Ihnen somit das Schicksal erspare, vor Fremdscham in ein Loch zu versinken. Schreibloch ade!

„Es gibt liebe Löcher und es gibt böse Löcher. Dies der Schluss, den ich aus 27 Jahren Lebenserfahrung zu ziehen vermochte. (…)

Löcher in den Zähnen: Ambivalent, da ich mich, mangels Erfahrung, auf Herrn Gminggmanggs Aussagen verlassen muss, der alle zwei Wochen behauptet vor Schmerzen zu sterben und gleich einen Zahnarztter in auszumachen, um einen Tag später zu bekunden, dass es doch nicht so schlimm sei.

Löcher in den Wänden: Lieb, bis unverzichtbar, so Ypsilönchen, legte sie doch einen  pschyrembelreifen Wutanfall aufs gimnggmanggsche Morgenparkett, als sie ihr Lieblingswandloch nicht mit in die KiTa nehmen konnte.

(…)

Löcher in Gedanken: Böse, da eine hinterlistige Spezies, die gerne in bedeutungsschwangeren Zusammenhängen auftreten, korrelieren mit der Stilldemenz.

Löcher in Socken: Lieb, da Indiz maximaler Heimeligkeit.

Löcher im Gurt: Böse, da allzu ehrlich in Bezug auf gewonnenen Umfang.

Löcher im Tag: Lieb, sollten sich aber besser mit den Löchern im Gurt kurzschliessen, damit vielleicht ein Loch fürs regelmässigere Wabbelwampenwegjoggen entstünde.

(…)

Löcher die politisieren: Böse.

(…) Lochalpatriotismus (…) Lochien (…) Blocher (…) ausgelocht.“

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8 Kommentare

Eingeordnet unter Neulich

8 Antworten zu “Stopfen

  1. Broe

    Oh, ein Lebenszeichen! Wie schön :) Zu viele Tage bin ich hier vorbeigeschlappt, um keinen neuen Beitrag von Dir zu finden… endlich wurde dieses Loch, sozusagen, gestopft.
    Ganz besonders gut gefällt mir das Lieblingswandloch, welches nicht mitgenommen werden konnte. Das Leben ist manchmal wirklich ungerecht.
    Ganz liebe Grüße :)

  2. Mir fällt dazu mein Lieblingszitat meines Ökoprofs ein: „Ein Loch ohne Nichtloch gibt es nicht!“

  3. emee

    jetzt weiss ich was ich der gminggmangschen familie zur weihnacht schenken kann
    einen Locher

  4. Das hättest du dem Ypsilönchen aber auch wirklich erlauben können, dass sie ihr Lieblingsloch mitnimmt. :D (Zum Brüllen!)

    Schön, wieder was zu lesen hier :)

    Liebe Grüße,
    Stjama

  5. mammasusanna

    Ach! Dazu kannst da auch noch singen, den ganzen Tag: „Drum luegit! Luegit wo dr häretschaupet, es het nämlech Löcher! Z Läbe isch es Löcherbecki, Löcher noch u nöcher. Es het Löcher i de Strasse, es het Löcher i de Schue, überall hets Löcher u niemer tuet se zue…….“
    (nur Hasen bauen sich die Löcher selbst.) Gruss! S

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