Tivat (Nähe Kotor) MNE – Ulcinj (nahe der Albanischen Grenze) MNE (Tage 11 und 12)


Erneut brachen wir heute früh auf, um einerseits möglichst nahe zur albanischen Grenze zu gelangen und uns anderseits zeitig einrichten zu können, um den Nachmittag entspannt im Freien verbringen zu können. Die Kinder nehmen die Fahrerei zwar immer noch erstaunlich locker, aber es gilt ja an diesem Zustand auch nichts zum Negativen zu verändern.
Je länger wir der Küste Montenegros entlang fuhren, desto mehr Gefallen fand ich an der steil abfallenden Küste, der irre bergigen Landschaft, die in den Höhen immer wieder weite Blicke über das Land erlaubt und den dekorativ auf die Hügel und Inseln gestreuten Kleinstkirchen. Aufgrund eines Verfahrers machten wir einen kurzen, ungemein lohnenswerten Abstecher ins Ebensobergige Hintelandund befuhren auf dem Weg zurück gen Küste sogar, den laut Karte einzigen, montenegrische Autobahntunnel für den, so vermuten wir, Touristenpreis von 5 Euro.
Es ist Wassermelonensaison in Montenegro! Alle paar Meter werden am Strassenrand Melonen feilgeboten und das zu Preisen, zu denen ich in der Schweiz höchstens einen Melonenfünftel erhalten würde. Ich wähne mich im Schlaraffenland!
Kurz nach Ulicj fanden wir schliesslich einen Campingplatz direkt an eine langen Sandstrand und legten nach einer Übernachtung gleich noch einen Ruhe- und Strandtag ein.

    Bemerknisse

  • Wenn Melonen eine Fünftel des gewohnten Preises kosten, ist zweifelsfrei die implizierte Aufforderng, das Fünffache an gewohnter Wassemelonenmenge zu verspeisen. Und keinenAngst von potentieller Dauerpinkelei, denn das Zeug kann, wenn man bei 30* im Auto niedergegart wird, leichtenst wieder ausgeschwitzt werden.
  • Ein Autostellplatz könnte durchaus auch mehrfach vermietet werden, wenn sich denn die bereits eingerichteten Durchreisenden kooperativer zeigen und ihr Fahrzeug mitten in der Nacht umparkieren würden.
  • Wenn kleine dreijährige Ypsilönchens sich in Hochdeutsch versuchen, klingt das so: „Hallo Arven, woschen du auchen mit meinen Wägelin schpilen?“
  • Wenn kleine dreijährige Ypsilönchens nach Tagesprogrammwünschen gefragt werden, antworten sie mit: „I d Landi ga iichoufe.“ (In die Landi (Landwirtschaftsmarkt, vorallem in ländlichen schweizer Gegenden anzutreffen) einkaufen gehen.)
  • 20120720-225532.jpg

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    2 Kommentare

    Eingeordnet unter Bemerknisse, Neulich, Reise 2012, Reisen mit Kindern

    2 Antworten zu “Tivat (Nähe Kotor) MNE – Ulcinj (nahe der Albanischen Grenze) MNE (Tage 11 und 12)

    1. Also so schafft Ihr es nicht, mich zu entgrünen! Der Neid spriesst und nagt weiter…

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