Tagesarchiv: Dezember 14, 2012

Spiel. Nicht. (14. Dezember)


Wenn meine Kinder mit mir spielen wollen, bin ich zugegebenermassen nicht immer endlos motiviert, ein Umstand der die Kinder jeweils herzlich wenig beeindruckt und manchmal bleibt nur eine Option: Das Spiel in die richtige Richtung lenken.

Ein nettes Spiel ist die Legobauerei, denn hier lässt sich Y hervorragend dafür einsetzen, mir aus der Kiste voller loser Legosteine den richtigen herauszusuchen. As Äm anbelangt, arbeiten wir noch an eine Einsatzmöglichkeit, der Part als „menschlicher Staubsauger“ stellte sich als verdauungstechnisch ungünstig heraus.

Ebenfalls ein gutes Spiel ist „präppe“ (Unterricht vorbereiten). Dabei setzen wir uns alle mit unseren Laptops (im Falle der Kinder sind es aufgeklappte Bücher) an den Tisch, sind leise und arbeiten.

Das beste Spiel aller Zeiten aber ist, selbst in krankem Zustand, „Schlafengehen“. Meine Aufgabe in diesem komplexen Spiel ist es, mich hinzulegen und die Augen zu schliessen, während Y und Äm mich zudecken, sich neben mich setzen, mir über den Kopf streichen und Lieder summen, das kann so tatsächlich bis zu einer halben Stunde gehen, wenn ich nicht unvorsichtigerweise tatsächlich einschlafe. Dann nämlich schleichen sich die Beiden betont leise (laut geflüsterte Leisheitsbekundungen) aus dem Zimmer und es wird sofort garstig laute Morgen und ich muss Morgenessen spielen. Vermeiden lässt sich Letzteres, in dem ich, ganz lebensnah, immer wenn die Beiden fast draussen sind die Augen öffnen und verkünde nicht schlafen zu können. Rache und so Sachen, Sie wissen schon. Was

tbc.

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