1. Dezember – Bastelbatteln


Es adventet allenthalben und es scheint, als andvente es heuer besonders bastelbegabt und selbstgemacht. Hier ein Adventskranz aus alten Petflaschen, da ein Adventskalender aus ausgedienten Katzentörchen, Kreativität und Muse, wohin das Auge reicht. Fast. Meine Kreativitäten und Musen sind in andren Gefilden und allgemein relativ dünn angesiedelt. Wie schon vor einiger Zeit festgehalten: „Eigentlich müsste ich, zum Wohle meiner Kinder, schon nur wenn man beachtet, was ich mit dieser Dekoaskese in Bezug auf die späteren Dekorationsgepflogenheiten meiner Töchter, bei möglicher umgekehrter Gegenreaktion anrichten könnte, wenigstens den Laptop mit entsprechendem Feiertagsbildmaterial aufgeklappt rumstehen lassen, aber auch dazu fehlt mir die Muse. Meist nimmt dann Herr Gminggmangg die Sache in die Hand. Zumindest an Weihnachten. So hängen zumindest ab Dezember einzelne Weihnachtskugeln unmotiviert in der Gegen rum, bis wir sie an Ostern Eier nennen und hernach abnehmen.“ Trotzdem ist heuer alles anders. Y ist jetzt im Kindergarten. Nicht nur, dass ich als Elternteil genötigt werde, an Elternabend den obligaten Bastelbattles beizuwohnen (und kläglich zu versagen), nein, das Kind kommt täglich mit neuen Dekorationsvorschlägen zur Verschönerung heim und belässt die auch nicht in der Theorie, sondern bastelt und dekoriert hier nach, was es im Kindergarten gesehen und gehört hat. Und sie tut das nicht allein, für sich im stillen Kämmerlein, nein, sie wickelt Herrn G.  in ihrer Planung derart geschickt um sämtliche Finger und Zehen, dass der den festen Vorsatz hegt, heuer einen Tannenbaum zu kaufen. Sie wissen noch, wie ich zu Weihnachtsbäumen so stehe? Nicht? Lesen Sie hier. Jedenfalls sehe ich Heiterkeiten auf uns zu kommen, denn wir haben, bis auf zwei, drei, sich müsterlich und farblich widersprechende Einzelkugeln, keinerlei Baumschmuck, den gedenkt die unheilige Weihnachtsallianz aber ebenfalls selber  anzufertigen. „Kein unschöner Gedanke!“ werden Sie jetzt rufen, „Welch rührende Vorstellung: Vater und Tochter basteln gemeinsam Weihnachtsbaumschmuck!“ Ihnen möchte ich nur einige Stichworte nennen: Bastelbegabung wird vererbt und Skulptur aus Slipeinlagen, Duschvorhangringen und SEHR! VIEL! Weissleim.

Adventsbloggen im Jahre 2012:
1. Dezember
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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Elternsein, Neulich, Ypsilönchen

Eine Antwort zu “1. Dezember – Bastelbatteln

  1. Vielleicht hat sie ja auch die Bastelbegabungen ihrer Tante geerbt..?

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