Ode an den Knoblauch (5. Dezember)


 

Und käm’ ich einst zum Paradies,

so hielt ich inne, fragte dies:

„Ist Knoblauch hier auch mit dabei?

Sonst ist mir Eden einerlei!“

Denn missen kann ich Brot, Kaffee,

nicht Allium Sativum je.

 

Schon Oma wusste es genau,

der Knoblauch hält gesund und schlau,

die Mücken ab, Vampire auch

und wie er wirkt ist mehr als Brauch.

Hast du ‚ne Knolle stets dabei,

bedarf es keinerlei Arznei.

 

Und käm’ ich einst zum Paradies,

so hielt ich inne, fragte dies:

„Ist Knoblauch hier auch mit dabei?

Sonst ist mir Eden einerlei!“

Denn missen kann ich Brot, Kaffee,

nicht Allium Sativum je.

 

Selbst Menschen ohne Grenzgefühl,

wird Knoblauchatem bald zu viel,

das nutzt sich auch im Alltag fein,

‚ne Zehe in die Backe rein

und wer zuvor zu nahe kam,

beleibt lieber ferner dir fortan.

 

Und käm’ ich einst zum Paradies,

so hielt ich inne, fragte dies:

„Ist Knoblauch hier auch mit dabei?

Sonst ist mir Eden einerlei!“

Denn missen kann ich Brot, Kaffee,

nicht Allium Sativum je.

***

 

Weitere Dichtereien finden Sie HIER.

4 Kommentare

Eingeordnet unter Gedichtetes

4 Antworten zu “Ode an den Knoblauch (5. Dezember)

  1. Oh, welch Liebeserklärung an Allium Sativum!

  2. jpr

    Ich sehe Sie vor meinem inneren Auge den Zibelemärit revolutionieren und eigenhaendig auf den ausschliesslichen Allium-Verkauf umstellen. Das werden duftende Zeiten!

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