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Mon petit frère de la lune


Vielleicht Kontrastprogramm, vielleicht Überbrückungsprogramm, vielleicht Parallelprogramm, aber sicher schön:

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5. Dezember – Prossima fermata: Tu


Neben mir im Abteil sitzen Mutter und Oma mit einem Kleinkind, dem gewisse verhütende Wirkung auf die Mitreisenden nicht abzusprechen ist. Es bedient sich wahnsinnig kreativ des ganzen Unflätigkeitenrepertoires auf sämtlichen Kanälen. Die Nonna bietet Schokolade, ihr Mobiltelefon und Coca Cola, die Mutter droht ihm immer wieder auf Italienisch damit, dass der Kondukteur oder die Lautsprecherdurchsagefrau ihn aus der Bahn werfen, nichts fruchtet, das Kind wird nun eben mit vollem Mund lauter, hat eine colabedingt erheblich angeregte Speichelproduktion und das Mobiltelefon als Wurfgeschoss entdeckt.

Lautsprecherfrau: „Nächster Halt: Thun. Prossima fermata: Thun“

Das Kind wird urplötzlich still und erbleicht sichtlich. „Io?“ fragt es, verhältnismässig kleinlaut. „Si! Si! Si! Prossima fermata: Tu! Du warst nicht artig! Aber wenn du jetzt leise bist, darfst du bleiben.“ Es folgte eine erquicklich ruhige Zugfahrt und die Erkenntnis, dass schwarzgraue Pädagogik, so als unbeteiligter Umstehender, nicht immer unwillkommen ist.

Adventsbloggen im Jahre 2012
5. Dezember

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Elternsprichworte, Teil 2


Teil 2
  • Das Kind ist, was es isst, in gänzlich unübertragenem Sinne.
  • Es ist nicht alles ein Tannenzapfen was Boden liegt und braun ist.
  • Wer zuletzt lacht, ist das Kind.
  • Auf teuren, feinstbeschichteten Pfannen spielt man kochen.
  • Besser ein Ende ohne Weinen, als ein Ende mit Weinen.
  • Wer Kinder in ihr Bettchen trägt, fällt selbst hinein.
  • Einem geschenkten, liebevoll und aufwändig selbstgestrickten Gaul schaut Kind nicht ins Maul, es mag eh nur das nette Geschenkpapier.
  • Im Weinen liegt Wahrheit (und nachher die Taubheit).
  • Beiß nicht in die Hand, die dich füttert, denn der Alten Liebe rostet nicht.
  • Rügen haben lange, elterliche Beine.
  • Der Glaube kann Berge versetzen, aber kein Kind zum Schlafen bringen.
  • Wer zuletzt lacht, ist das Kind.
  • Aller guten Dinge sind drei (Minuten Ruhe).
  • Auch ein blindes (taubes, schlafendes, vertieft spielendes) Kind findet mal das Süssigkeitenversteck.
  • Kind muss Ruf nicht ruinieren // um sich nicht mehr zu genieren // Nachbars Garten zu markieren.
  • Kleider machen Leute machen Kinder machen Löcher in die Kleider.
  • Die Zeit (und Zugsalbe) heilt alle Wunden durch eingetretene Legosteine
  • Im Eisregenschauer trägt Kind am liebsten Pantoffeln.
  • Besser den Schlaf an Kindes Hand (oder seien wir ehrlich, unter Kindes Körper), als taub und wach.
  • In der Not frisst der Teufel Fliegen, aber kein Gemüse.
  • Liebe misst sich an der Häufigkeit aufgeputzten Mageninhalts, Liebe geht durch den Magen.
  • Wer zuletzt lacht, ist das Kind.
  • Auf teuren, feinstbeschichteten Pfannen spielt man kochen.
  • Besser ein Ende ohne Weinen, als ein Ende mit Weinen.
  • Besser eine Ente mit Zecken, als Zecken ohne Ende.
  • Des einen Kleid ist des anderen Malunterlage.
  • Wer A(rschloch) sagt, wird auch B(itch) sagen.
  • Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Teil 1

  • Kinder die schreien, schlafen nicht.
  • Der Apfel (und andere Lebensmittel) fällt sehr weit vom Kinderstammtisch, drum sollst du den Boden nicht vor dem Abend wischen.
  • Der Kaugummi fällt nicht weit vom Haar.
  • Es ist schon Kleister vom Himmel gefallen.
  • Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis das Kind ihn trägt.
  • Für jede Tupperdose gibt es keinen passenden Deckel mehr.
  • Ein Furz zur richtigen Zeit, hat noch keinem geschadet und rettet ganze Tage im Hause von Kindern in der analen Phase.
  • Was du heut nicht willst besorgen, das halte vor dem Kind verborgen.
  • Sirup ist dicker und klebriger als Wasser.
  • Appetit holt man sich woanders, gegessen wird dort auch lieber.
  • Auch Rom kann von einer Horde Zweijähriger in einem Tag dem Erdboden gleichgemacht werden.
  • Aus Schaden wird man klüger, aber das Kind kennt alle Wege nach Rom.
  • Undicht daneben ist auch vorbei am Schlaf. (Altes Windelsprichwort)
  • Wer zuletzt schläft, schläft am wenigsten.
  • Das frühe Kind steckt den Wurm in den Tag.
  • Gelegenheit macht Scherben, farbige Wände, Überschwemmungen, Brände und Löcher.
  • Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, auch nicht mit Besteck, Geschirr und anderen Gegenständen mit Durchschlagskraft.
  • Morgenstund hat Mundgeruch, verlangt JETZT SOFORT ihre Milch und spricht viel zu viel.

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Elternsprichworte 1.Teil


  • Kinder die schreien, schlafen nicht.
  • Der Apfel (und andere Lebensmittel) fällt sehr weit vom Kinderstammtisch, drum sollst du den Boden nicht vor dem Abend wischen.
  • Der Kaugummi fällt nicht weit vom Haar.
  • Es ist schon Kleister vom Himmel gefallen.
  • Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis das Kind ihn trägt.
  • Für jede Tupperdose gibt es keinen passenden Deckel mehr.
  • Ein Furz zur richtigen Zeit, hat noch keinem geschadet und rettet ganze Tage im Hause von Kindern in der analen Phase.
  • Was du heut nicht willst besorgen, das halte vor dem Kind verborgen.
  • Sirup ist dicker und klebriger als Wasser.
  • Appetit holt man sich woanders, gegessen wird dort auch lieber.
  • Auch Rom kann von einer Horde Zweijähriger in einem Tag dem Erdboden gleichgemacht werden.
  • Aus Schaden wird man klüger, aber das Kind kennt alle Wege nach Rom.
  • Undicht daneben ist auch vorbei am Schlaf. (Altes Windelsprichwort)
  • Wer zuletzt schläft, schläft am wenigsten.
  • Das frühe Kind steckt den Wurm in den Tag.
  • Gelegenheit macht Scherben, farbige Wände, Überschwemmungen, Brände und Löcher.
  • Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, auch nicht mit Besteck, Geschirr und anderen Gegenständen mit Durchschlagskraft.
  • Morgenstund hat Mundgeruch, verlangt JETZT SOFORT ihre Milch und spricht viel zu viel.

Die Liste ist endlos, fühlen Sie sich genötigt mitzumachen.

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Gesetze aus der Kinderstube 1-11


Unser Leben wird von Gesetzmäßigkeiten bestimmt, denen wir mehr oder weniger unterworfen sind. Sie beeinflussen die Wirkung unseres Handelns, unser Handeln wenn es erst eine Intention ist. Praktisch, wenn die Wirkung einer Handlung einigermaßen berechenbar ist, wie beispielsweise der Umstand, dass mir völliglich klar ist, dass ich meine Tasse frischgebrühten Kaffee mit Vorteil nicht ins Leere, sondern klüger auf stabiler Unterlage platziere, da die Schwerkraft meinen Kreislauf umgehend am der Inkorporation der Krönung der Getränkeschöpfung hindern und damit relativ viele Menschen potentiell gefährden würde. Ich kann damit, dass ich um diese Gesetzmäßigkeiten weiß, Unglück(lichen) vorbeugen. Als Frischlingsmutter wäre mir lieb gewesen, ich hätte bereits um die zahlreichen Gesetzmässigkeiten im Leben mit Kindern gewusst, aber niemand hat mich vorgewarnt, oder mir gar das entsprechende Gesetzesbuch in die Hände gedrückt.

  1. Sie können die Frühstücksbrotscheibe Ihres Kindes nicht zu seiner Zufriedenheit (nicht) durchschneiden.
  2. Die Kinder können noch so Vertieft in irgendwelche Kindereien sein, sobald sie die Klotür hinter sich schliessen*, steht die Brut mit Harndrang, fehlenden Gliedmassen und anderen unaufschiebbaren Dringlichkeiten vor der Tür.
  3. Sie werden keine Ersatzkleidung brauchen, wenn sie tatsächlich welche einpacken. Und umgekehrt. Vor allem umgekehrt.
  4. Welche Kleidung auch immer Sie ihrem Kind zum Anziehen rauslegen, es ist die falsche.
  5. Winterkleidung wird nur einmal freiwillig angezogen: Im Hochsommer.
  6. Ihre Kinder mögen Ihre Lieblingsspeise so lange nicht, bis Sie zusätzlich ein Kindermenu und von ihrer Leibspeise bewusst wenig kochen.
  7. Es gibt Spielzeuge, die immer vernachlässigt in der Ecke liegen. Es sei denn, sie versuchen das Verschmähte in den Keller auszuquartieren.
  8. Je länger und intensiver ein Ausgehabend geplant**, desto schwerer Kindes spontane Krankheit.
  9. Wo nachts Weinentzapfungsgeräuschen ausreichen, um die Kinder aus dem Tiefschlaf zu holen, mittags, begleitet von Blasorchestern, dieselben Weinflaschen an der Schlafzimmerwand zerdeppern und hätten damit keinen Erfolg.
  10. Je unerreichbarer ein Klo, desto stärker Kindes Harndrang.
  11. Am tiefsten, längsten und durchsten schläft das Kind, wenn Sie nicht da sind.

 

 

 

Fortsetzung folgt…

 

 

*den Laptop aufklappen, sich mit frisch gebrühtem Kaffee aufs Sofa setzen

**je näher das Abreisedatum, je alleinerziehender, je kränker man selber

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